Erkenntnis im Frühling

Mai 6th, 2013

Home is… where the Dom is.

Essenskunst 002

Mai 6th, 2013

Wir nehmen Essen nur dann wahr, wenn es ästhetisch präsentiert wird.
Ist es Kunst, wenn Bilder mit einer Handycam aufgenommen werden?
Unspektakulär?
Nicht nachbearbeitet?
Ohne grosse Künstlernamen?
Ohne viel Kontext?

Seht selbst… hier geht es zu den Bildern!

Disco Parakeet (YouTube)

Mai 6th, 2013

Hat man so etwas schon einmal gesehen?

Ein kleiner grün-gelber Wellensittich, der (mehr oder weniger) nonstop Zeug vor sich hinbrabbelt – mehr oder weniger sinnhaft.

Das haben Disco und ich gemein…

Ich bin sein grösster Fan; er ist das Universalmittel gegen schlechte Laune oder trübe Gedanken… seht selbst !!!

Anfragen zu meinem Blog

Mai 6th, 2013

Ihr Lieben!

Es ist schön, dass es Menschen gibt, die lesen, was ich schreibe – auch, wenn mich das erstaunt.

Mir ist es jedoch nicht wichtig, dass mein Blog möglichst viele Links und Trackbacks erhält. Ich schreibe Unfug aus Spass an der Freude – und nicht, um damit irgend einen Zweck zu erfüllen.

Mitunter stören sich Menschen an Inhalten, mitunter wird an Inhalten offenbar, dass Menschen gestört sind… egal, ich gehe diesen interessanten Abgrenzungsfragen nicht weiter nach. Wer sich an meinem Blog stört, gibt mir eine Nachricht, und ich lösche heraus, oder schreibe um.

Daher: Trackbacks auf Seiten, die mich nicht interessieren, validiere ich nicht; Moderationsanfragen von Menschen, die vorher nicht in Kontakt zu mir standen, oder die ich nicht kenne, beantworte ich auch nicht. Das Risiko, dass mein Blog von Menschen benutzt wird, um Interessen zu fördern, die ich nicht kenne oder fördern möchte, ist mir einfach zu hoch.

Wer einen Hyperlink setzen möchte, kann dies auf anderen Wegen gerne tun; wer mich zitieren möchte, dem steht das frei.

Mein „Geschwätz“ ist harmlos und soll niemandem zu nahe treten – und das soll so bleiben.

Vielen Dank für Euer Verständnis, und -weiterhin- „alles Gute!

Fotokunst

Februar 4th, 2013

20130203_1802101.jpg20130203_180210.jpg20130203_180203.jpg20130203_180108.jpgBild01Nahrung ist es, die uns am Leben erhält. Unser Körper ist eine Ansammlung von Kost; als wäre sie aufeinandergestapelt und ihr der Lebensodem eingehaucht. Fehlt dieser, dann beschleicht uns ein Gefühl der Ödnis und Leere – ehemalige Nahrung erscheint absurd, wir können mit solchen Bildern zunächst nichts anfangen. Skulptur-Elemente im Hintergrund wirken dunkel; selbst das lebendige Wasser-Element bringt keine Erfrischung, denn es ist durch ein benutztes Behältnis -nunmehr nutzlos, vom Betrachter gar als „schmutzig“ und „reinigungsbedürftig“ kategorisiert – blockiert. Frische, exotische Kost auf dem Tisch wird nicht mehr als delikat wahrgenommen, denn die uns bestürmenden Fragen und Abneigungstendenzen dominieren jetzt schon das Bewusstsein. Plötzlich nehmen wir unser Denken als ebenso reste-behaftet und damit klärungs und reinigungsbedürftig wahr, wie das, was wir als „Geschirr“ sehen. Die zusätzliche, komplizierte Präsentation tut ihr Übriges, um unseren Widerwillen noch zu steigern. 

Dies alles wird uns schlagartig gewahr, wenn wir uns des überaus fragilen Gleichgewichtes bewusst werden, das uns latent begleitet. Erst dann können wir mit doppelten Eindrücken korrekt umgehen – weil jeder Moment vollkommen neu ist, sehen wir nur scheinbar zwei Mal das gleiche.

Der Mensch, die Person, die gerade eben noch lukullisch speiste, genoss – solchermassen in sich aufnehmend – wird für die Verweildauer des Betrachters zur Nebensache. Auch die feengleiche Poesie von Rilke oder Fried – wir nehmen sie nicht wahr. Unsere Bewusstheit ist nicht einpünktig, sondern selektiv. Ständig stören wir uns an der ewigen Frage: „Was soll das?“

Erkenntnis im Januar

Februar 4th, 2013

„Von innen sieht ein Hamsterrad aus, wie eine Karriereleiter.“

Das hatte mich schwer geschockt…

Depardieu – Die Flucht der Reichen

Januar 7th, 2013

Nun soll es also Mütterchen Russland sein, Depardieu kehrt Frankreich den Rücken zu.

In den Medien herrscht ein grosses Bläterrascheln – Soll das so? Darf das? Wie kann es sein dass?

Weil ich von dem Problem des Reichtumes unbetroffen bin, kann ich dazu -wie herrlich!- eine entspannte Meinung haben.

Wäre ich ein Staat, der nicht wirtschaften kann, würde ich versuchen, aus jeder erdenklichen Quelle Geld zu schöpfen (unabhängig davon, ob ich in meinem Beispiel Französischer oder Deutscher Staat wäre, oder woher auch immer).

Wäre ich der betroffene Reiche, würde ich wohl sicherlich versuchen, das Meine auf legalem Wege in „Sicherheit“ zu bringen – wer gibt von Seinem (wenn auch irrational Vielem) schon gerne etwas ab.

Wäre ich die neidische Öffentlichkeit – ich schrie Zeter und Mordio, lüstern und gierig auf das, was ich zwar sähe, aber nie eignen würde.

 Seltsam, also, dass es möglich ist, dass ein und dieselbe Angelegenheit so viele Seiten hat, und jede Seite nachvollziehbar ist. Was hier wahr und richtig ist, kann ich -erneut nicht- sagen.

Alkohol und Erkenntnis

Januar 5th, 2013

Soeben lese ich in einer Zeitschrift ein Interview vmit Herrman van Veen. Kurzer -sinngemäßer?- Auszug:

Er sass in einer Bar, und unterhält sich.  Sein Gesprächspartner:

„Als ich kürzlich las, wie gefährlich Alkohol ist, habe ich sofort aufgehört….

… zu lesen“.

Ich musste sehr lachen!

Initiationsrituale

Januar 1st, 2013

Die humanoide Kultur ist durch so manche Merkwürdigkeit geprägt:

Eine Merkwürdigkeit ist das Geschenk.

So aus dem Stehgreif fallen mir mehrere Kategorien von Geschenken ein:

„Besser, als es wegzuwerfen“ bzw. „Das ist doch noch gut“ > aus dieser Kategorie habe ich viel Bekleidung erhalten.

„Falls ich mal was von Dir benötige“ > so etwas wie eine Bezahlung im Voraus; Unterkategorie kann sein: „Ich fühle mich in Deiner Schuld, und Danke sagen reicht nicht aus“.

Aus einer sozialen Obliegenheit heraus: wenn man eingeladen ist, muss man was mitbringen – nach Möglichkeit in der Preisklasse, für die man zu verzehren gedenkt.

„Echte Geschenke“, nämlich solche, die gegeben werden aus reiner Freude am herschenken, bzw. aus Freude daran, dass der / die Beschenkte sich freut, sind sehr sehr selten.

Diese Aufzählung ist sicher nicht abschliessend, wozu auch. Sehr sehr merkwürdige Geschenke sind mir wiederfahren.

Ich erhalte Rasierzeug von gestorbenen Menschen.

Onkel Otto verstarb: mir wurde sein Dachshaar-Rasierpinsel zuteil.

Johannes Opa starb: Old spice für Christian.

Onkel Hans segnete das Zeitliche: erneut Dachshaar für Christian.

Onkel Fidus: ein Komplett-Set; lediglich das Rasierwasser fehlt.

Konklusio: liebe Freunde, Verwandten und Bekannten, die ihr mir nahesteht, Euch rasiert und Utensilien habt, die „vererbt werden“ könnten, egal, ob männlich oder weiblich!

Sterbet nicht! Und wenn doch: dann verfügt bitte testamentarisch, dass Euer Rasierzeug weggeworfen werden möge.

Denn hier seien die Auswirkungen des Fidusischen Rasierzeuges der interessierten Weltöffentlichkeit präsentiert.

Ich ziehe es also vor, wenn Ihr lebt – und benutze selbst fürderhin nur meinen eigenen Kram – die Gründe sind ja wohl offensichtlich (i.Ü.: ich bin ja auch schön blöd – warum benutze ich sowas auch???).

Fragmente eines Jahres (2012)

Dezember 31st, 2012

Jetzt kann ich mir ziemlich sicher sein, dass am 21.12.2012 die Welt doch nicht (vollständig) unterging – lediglich DER Moment kam, und verging.

Was war in 2012 so Besonderes?

Im Frühjahr eine höchst seltsame Erfahrung mit Adriaan van Wagensveld, die ich immer noch nicht klar verstehe – sei’s drum.

Yoga unterrichtet – und wieder aufgehört.

Versetzung auf meine „Traum Stelle“; seitdem habe ich Arbeit die Fülle.

Zwei Läufe in Köln. Das hat Spass gemacht.

Alpenüberquerung – eine traumhafte, sehr klärende und stärkende Zeit.

Ich vermisse Bob nach wie vor stark; ich denke sehr oft an Iona Schikarsky. Gottseidank ist in 2012 keiner meiner Lieben gestorben.

Ich habe mich getraut, nach bald 20 Jahren Kontakt aufzunehmen, um Dinge abzuschliessen, die damals unausgesprochen blieben, und seitdem rumorten.

Seit der Trennung und Scheidung das erste Jahr, in dem es lange -und damit: nennenswerte- Phasen von Ruhe und tief empfundener Freude gab und gibt. Seit August kann ich sagen: ich bin ein glücklicher Mensch. Das ist aussergewöhnlich; früher war ich zufrieden oder fröhlich. Aber glücklich? Nein. Das hat sich geändert, und es freut mich überaus.

Urlaub auf Zypern; es fühlt sich an, wie die perfekte Rente – und das mit 40. Gemeinsam langsam zu leben, jeden Moment tief auszukosten – das ist kostbar! Schnelles Leben muss vielleicht sein – aber in einer Phase zu sein, die langsam ist, so langsam wie eine schlendernde Schildkröte, das ist reines Manna für die Seele.

Draussen verbrennen die Menschen gerade Geld, und ich schliesse das Jahr ab.

Ahhhh – es ist köstlich!!!