Archive for Januar, 2013

Depardieu – Die Flucht der Reichen

Montag, Januar 7th, 2013

Nun soll es also Mütterchen Russland sein, Depardieu kehrt Frankreich den Rücken zu.

In den Medien herrscht ein grosses Bläterrascheln – Soll das so? Darf das? Wie kann es sein dass?

Weil ich von dem Problem des Reichtumes unbetroffen bin, kann ich dazu -wie herrlich!- eine entspannte Meinung haben.

Wäre ich ein Staat, der nicht wirtschaften kann, würde ich versuchen, aus jeder erdenklichen Quelle Geld zu schöpfen (unabhängig davon, ob ich in meinem Beispiel Französischer oder Deutscher Staat wäre, oder woher auch immer).

Wäre ich der betroffene Reiche, würde ich wohl sicherlich versuchen, das Meine auf legalem Wege in „Sicherheit“ zu bringen – wer gibt von Seinem (wenn auch irrational Vielem) schon gerne etwas ab.

Wäre ich die neidische Öffentlichkeit – ich schrie Zeter und Mordio, lüstern und gierig auf das, was ich zwar sähe, aber nie eignen würde.

 Seltsam, also, dass es möglich ist, dass ein und dieselbe Angelegenheit so viele Seiten hat, und jede Seite nachvollziehbar ist. Was hier wahr und richtig ist, kann ich -erneut nicht- sagen.

Alkohol und Erkenntnis

Samstag, Januar 5th, 2013

Soeben lese ich in einer Zeitschrift ein Interview vmit Herrman van Veen. Kurzer -sinngemäßer?- Auszug:

Er sass in einer Bar, und unterhält sich.  Sein Gesprächspartner:

„Als ich kürzlich las, wie gefährlich Alkohol ist, habe ich sofort aufgehört….

… zu lesen“.

Ich musste sehr lachen!

Initiationsrituale

Dienstag, Januar 1st, 2013

Die humanoide Kultur ist durch so manche Merkwürdigkeit geprägt:

Eine Merkwürdigkeit ist das Geschenk.

So aus dem Stehgreif fallen mir mehrere Kategorien von Geschenken ein:

„Besser, als es wegzuwerfen“ bzw. „Das ist doch noch gut“ > aus dieser Kategorie habe ich viel Bekleidung erhalten.

„Falls ich mal was von Dir benötige“ > so etwas wie eine Bezahlung im Voraus; Unterkategorie kann sein: „Ich fühle mich in Deiner Schuld, und Danke sagen reicht nicht aus“.

Aus einer sozialen Obliegenheit heraus: wenn man eingeladen ist, muss man was mitbringen – nach Möglichkeit in der Preisklasse, für die man zu verzehren gedenkt.

„Echte Geschenke“, nämlich solche, die gegeben werden aus reiner Freude am herschenken, bzw. aus Freude daran, dass der / die Beschenkte sich freut, sind sehr sehr selten.

Diese Aufzählung ist sicher nicht abschliessend, wozu auch. Sehr sehr merkwürdige Geschenke sind mir wiederfahren.

Ich erhalte Rasierzeug von gestorbenen Menschen.

Onkel Otto verstarb: mir wurde sein Dachshaar-Rasierpinsel zuteil.

Johannes Opa starb: Old spice für Christian.

Onkel Hans segnete das Zeitliche: erneut Dachshaar für Christian.

Onkel Fidus: ein Komplett-Set; lediglich das Rasierwasser fehlt.

Konklusio: liebe Freunde, Verwandten und Bekannten, die ihr mir nahesteht, Euch rasiert und Utensilien habt, die „vererbt werden“ könnten, egal, ob männlich oder weiblich!

Sterbet nicht! Und wenn doch: dann verfügt bitte testamentarisch, dass Euer Rasierzeug weggeworfen werden möge.

Denn hier seien die Auswirkungen des Fidusischen Rasierzeuges der interessierten Weltöffentlichkeit präsentiert.

Ich ziehe es also vor, wenn Ihr lebt – und benutze selbst fürderhin nur meinen eigenen Kram – die Gründe sind ja wohl offensichtlich (i.Ü.: ich bin ja auch schön blöd – warum benutze ich sowas auch???).