Fragmente eines Jahres (2012)

Jetzt kann ich mir ziemlich sicher sein, dass am 21.12.2012 die Welt doch nicht (vollständig) unterging – lediglich DER Moment kam, und verging.

Was war in 2012 so Besonderes?

Im Frühjahr eine höchst seltsame Erfahrung mit Adriaan van Wagensveld, die ich immer noch nicht klar verstehe – sei’s drum.

Yoga unterrichtet – und wieder aufgehört.

Versetzung auf meine „Traum Stelle“; seitdem habe ich Arbeit die Fülle.

Zwei Läufe in Köln. Das hat Spass gemacht.

Alpenüberquerung – eine traumhafte, sehr klärende und stärkende Zeit.

Ich vermisse Bob nach wie vor stark; ich denke sehr oft an Iona Schikarsky. Gottseidank ist in 2012 keiner meiner Lieben gestorben.

Ich habe mich getraut, nach bald 20 Jahren Kontakt aufzunehmen, um Dinge abzuschliessen, die damals unausgesprochen blieben, und seitdem rumorten.

Seit der Trennung und Scheidung das erste Jahr, in dem es lange -und damit: nennenswerte- Phasen von Ruhe und tief empfundener Freude gab und gibt. Seit August kann ich sagen: ich bin ein glücklicher Mensch. Das ist aussergewöhnlich; früher war ich zufrieden oder fröhlich. Aber glücklich? Nein. Das hat sich geändert, und es freut mich überaus.

Urlaub auf Zypern; es fühlt sich an, wie die perfekte Rente – und das mit 40. Gemeinsam langsam zu leben, jeden Moment tief auszukosten – das ist kostbar! Schnelles Leben muss vielleicht sein – aber in einer Phase zu sein, die langsam ist, so langsam wie eine schlendernde Schildkröte, das ist reines Manna für die Seele.

Draussen verbrennen die Menschen gerade Geld, und ich schliesse das Jahr ab.

Ahhhh – es ist köstlich!!!

One Response to “Fragmente eines Jahres (2012)”

  1. Full Review sagt:

    Full Review…

    Fragmente eines Jahres (2012) « Ansichten eines Clowns…

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