11-03-2012

An diesem WE – kein Programm; heisst: keine vorgegebenen Termine.

Also schlafe ich zunächst mal aus. Zähne putzen, Kaffee. So fängt jeder Tag an (eigentlich).

Wie geht es weiter?

Chessbase, die Partien von Rafael Vaganian. Herrgott, das ist begnadetes Schach! Kreativ, tiefstes Positionsverständnis, kühle, präzise Berechnung. Episch, magisch, wie Energien sich auf dem Brett bündeln, verteilen und strömen. Ästhetik pur! Ein Genuss!

So fangen gute Tage an.

Ich könnte Schachunterricht nehmen. Vaganian spielte mal in Porz (oder tut es noch?), vielleicht weiss Herr Hort, wo man ihn treffen kann. Und Hort steht sogar im Telefonbuch. Ich spinne den Gedanken weiter: Ich rufe Vlastimil Hort an, und frage ihn, wie er auf diesen g5 !! Zug von Vaganian reagiert hat – ist es wahr, dass er tatsächlich vom Stuhl fiel, weil der Zug so stark war? Vielleicht unterrichtet mich sogar Vlastimil Hort, denke ich, und muss dann selber lachen.

Nein, das mit dem Schachunterricht, das wird nix.

Stattdessen räume ich die Wohnung auf, höre „Into the Wild“ und werde extatisch, Depeche Mode tut ein übriges, und ich muss mich unbedingt bewegen. Zu spät für Vishnus Couch, die Stunde fängt in 20 Minuten an, und ich brauche fast eine Stunde bis ich da und umgezogen bin. Aber: Zeit ist noch lange fürs Fitness-Studio, und da geht die Extase weiter.

Dann schaue ich mir Tim und Struppi an; ich denke an meinen Timm Kornas, an Torsten, an Arco. Wie lange ist das her?

Jedes Wochenende waren wir unterwegs.

Ich werde nostalgisch, draussen regnet es, es ist kalt. Saunawetter!

Ich fahre mit dem Wagen zur Claudius-Therme, parke dann nochmal um (da unter der Brücke, das war mir nicht recht geheuer) und taste mich (ich habe die Brille gleich im Wagen gelassen)  in eine Sauna vor. Guat is scho, fei!

Beim dritten Gang stelle ich fest: ich habe Hunger wie zwei Wölfe. Also zu Bey Döner, zwei Salattaschen und danach drei Flaschen Alloholfreies Bier – ich trinke sie noch im Wagen. Daheim noch Wii (sakrisch schwer wirds bei Donkey Kong) schnell noch was bloggen, und nun noch ein paar von den Smyslow – Partien  (was Besonderes zum Einschlafen, ein Guzele).

Es war ein perfekter Wellness-Tag, cool!

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