Streik in Köln

Morgen ist es also soweit: in Köln wird gestreikt.

Kaum / keine Bahnen.

Ca 150 KiTas werden nicht öffnen.

Wer sein Kind nicht unterbringen kann, wird nicht zur Arbeit kommen können.

Wer kein Auto hat (oder im zu erwartenden Verkehrschaos steckenbleiben wird) wird auch nicht zur Arbeit kommen können.

Ich will nun nicht über die Hintergründe des Streikes philosophieren – aber eine Frage soll doch gestellt werden:

Die Bemessung von Gehältern orientiert sich an Kriterien wie „Verantwortung“, „Prestige“, „Ausbildung“, usw.

Wie wichtig, wie neuralgisch, einige Tätigkeiten (zB.: Abfall-Entsorgung!) sind, wie essentiell es für unseren Alltag ist, dass wir -weil eben alles funktioniert und nahtlos ineinander verzahnt ist- nichts von alledem mitbekommen, das machen wir uns nicht klar.

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