Jetzt

Sind wir im „Jetzt“, dann sind wir entspannt. „Jetzt“ kennt keine Trauer, keinen Schmerz. „Jetzt“ ist Freiheit.

Wann und Wo aber ist das: „Jetzt“?

Wer darüber nachdenkt, stellt fest: auch das „Jetzt“ ist eine Erfinderung des Geistes; das ominöse Jetzt ist ein Wort, dass Zeit markiert – dabei empfinden wir keine Zeit, nur Dauer.

Das „Jetzt“ ist ein Wortvehikel – um den Geist zu sprengen, um in der Gelöstheit, der Entspannung anzukommen; ein Weg zur vollen Sicht, das Tor zur Einsicht – aber nichts davon ist das Jetzt.

Worte, Worte, Worte – der Geist verwirrt sich selbst, nur: leider kommt er nie ins Stolpern. Egal, wohin wir gehen, wir nehmen uns „selbst“ immer mit.

Lassen wir die Sorge, die Not, die Berechnung der Zukunft zurück, dann hören wir es:

Das Geräusch der einen klatschenden Hand…

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