AaZ / 015

Zeit vergeht wie im Flug. Regentage verbringen wir daheim oder in einem Indoor-Spielplatz; sind wir in Köln, und es regnet gerade nicht, dann machen wir Streifzüge – so durchforsten wir die Altstadt, und landen mitten in Ausgrabungsstätten und der Geschichte der Juden in Köln; beim Strassenbahnfahren durchzuckt mich ein Gedanke an Jan van Werth und wir sehen uns den Alter Markt an (nebst Brunnen). Heute (der Vormittag sollte wettermäßig gut werden) waren wir in der Stadt; ich wollte mit den Kindern Bücher besorgen. So haben wir zwar „das wilde Pack“ nicht erstehen können -noch nicht Mal in der Mayerschen!- aber dafür ein Band Peanuts von Schulz (finde ich toll) und ein Sammelband Asterix (findet Fynn so genial) und „Die Unendliche Geschichte“ (die Kinder wollten mir nicht glauben, wie toll das Buch ist).

Mein Körper lechzte so sehr nach anderer Belastung, dass ich -fast hastig- Mitglied in einem (sogar richtig guten!) Fitness-Studio geworden bin. Leider ohne Sauna. Nachdem die Lütten im Bett waren, war ich schon zwei Mal da. Herrschaft, wie gut das tut, zu belasten, zu dehnen, zu kräftigen und zu strecken!

Und: auch wenn ich nur wenige Viertelstunden von zu Hause weg bin – wie glücklich bin ich, wieder beieinander zu sein!

Meine Haarschneidemaschine ist gekommen – nun haben die Männer hier wieder richtig ordentliche Frisuren.

Die Kinder sind nur noch 1 und 1/2 Wochen hier. Der Gedanke daran, wieder Zeit ohne sie verbringen zu müssen, schmerzt.

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