Die DITIB Zentralmoschee in Köln Ehrenfeld

Gestern, nach dem Sonntagsfrühstück. Ich promeniere, und sehe -in dieser Gegend war ich (leider) schon lange nicht mehr- den Rohbau.
Ach, denke ich, und beginne schon, mich zu freuen: in diesen Zeiten, in denen alle Angst vor dem Islam haben, und so viele, viele Menschen zulassen, dass ihre Vorurteile ihnen den Kopf in den Sand drücken, wird so eine Architektur umgesetzt: Offenheit, Transparenz, Einsicht, Aufgeschlossenheit.
Wie nötig für die Gläubigen: ein Ort, an dem sie beten können.
Wie nötig für unsere Zeit: die Minarette, als „Flamme des Glaubens“ sind weithin sichtbar, das Gebäude selbst macht deutlich: es ist nicht gefährlich, es ist nicht bedrohlich!
Wie gut, dass Menschen da stehen, und das Wider und Für diskutieren – und jene, die es anders haben wollen, dürfen ihre Meinung genauso frei äussern und leben, wie jene, die in Zukunft hierher kommen werden um zu beten.
Ach, wenn die Menschen diese Weisse und Unbeflecktheit nutzen werden – ohne Angriff, ohne Aggression.
Eine so schöne und nützliche Architektur.
Möge sie nützlich sein, mögen die Menschen sich daran und darin erfreuen und Glück finden!

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