Glück

Ich frage mich: was ist „Glück“ und erinnere mich, dass ich vor so ungefähr 20 Jahren im Cusanushaus in Trier mit meiner verehrten Zimmernachbarin Kathrin Fiedler über diese Frage diskutierte. Wir wussten es auch nicht so genau, fanden es aber sehr spannend und assen Spaghetti con aglio, aber ordentlich!
Die Frage ist womöglich ungelöst-seitdem.
Nun gibt es Psychologie, Soziologie und viele, viele Richtungen mehr – und alle haben Ansätze zur Lösung der Frage.
Eine Sache scheint aber sicher: Glück kann dort NICHT sein, wo es Belastungen gibt, wo es keine Erfüllung gibt.
Somit ist eine Negativ-Eingreinzung möglich: wann ist Glück also NICHT da?
Immer dann -eigentlich- wenn wir mit dem Moment nicht zufrieden sind: ich habe zwar alles, aber es könnte noch mehr sein, noch besser.
Jemand, der so spricht, ist zufrieden – aber nicht glücklich.
WIE dies nun zu erreichen ist, und ob es überhaupt eine brauchbare Information ist, das weiss ich (schon wieder) nicht; aber: Glück kann nur im Moment stattfinden, in einem vollen und ganzen Erleben, in reiner Wahrnehmung.
Glück – das finden wir nicht morgen, nicht gestern, nicht gleich: nur JETZT.
Somit ist Glück kein „Hauptprodukt“, dass man erzeugen kann- wie ZB: ich esse ein Bonbon, und dann macht mich das Bonbon glücklich.
Vielmehr – und überraschend- ist es ein Nebenprodukt, ein „Abfall“ dessen, was geschieht, wenn wir im Hier und Jetzt sind.

Erstaunlich, aber (vielleicht) wahr: Glück ist immer… jetzt.

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