Bein / Arm / Handy

Gestern, nach der Abfahrt vom Parkplatz Montabaur.
Ich sitze im Auto und denke: Zeit für einen Anruf.
Und stelle fest: mein Handy ist nicht da. Gerade war es noch im Griff der Fahrertür – und nun: nicht…

Irrelevant ist: ich fand es wieder, auf dem Parkplatz, eingehüllt in die Jack-Wolfskin Tasche; eisekalt (am Ohr) aber unversehrt.

Relevant: wie fühle ich mich ohne Handy?
Mein Hirn zuckt:
Bei einem Unfall könnte ich keine Hilfe holen. Oder doch (Notrufsäule); aber wie ist es mit der Fotodokumentation?
Und wie halte ich Kontakt zu allen meinen Lieben? Sämtliche Nummern sind eingespeichert – nur die allerältesten kenne ich auswendig.
Und was ist mit all den Geburtstagen und Jahrestagen?

Ich denke: das ist eine Übung, um loslassen zu üben.
Schliesslich: ich bin doch vollständig: Arm dran, Bein dabei, Kopf funktioniert… alles andere sollte doch unwichtig sein… nicht?

Und fahre die nächste raus, dann retour.
Ich bin noch nicht so weit…

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