Life and … chess?

Wer von uns kennt es nicht: Wir sehnen uns nach einer festen Lebensstruktur, einem „roten Faden“, an dem sich der Ablauf des Alltages orientiert; der „rote Faden“, der den Gang der Dinge bestimmt.
Wäre das Leben eine Schachpartie, dann wäre dies der Plan: das, was es zu erreichen gilt; die Position, in der alles maximale Wirkung hat.

Und? Ist das Leben so? Nein, stellen wir fest: einige der Partie-Teilnehmer wechseln die Farbe, plötzlich schüttelt jemand die Position durcheinander – laufend geschehen Dinge, die so weder geplant waren (hier ist eine Parallele, jedenfalls zu meinen Schachpartien), noch objektiv (!!!) vorhersehbar.

Betrachten wir die Lebensposition:
Ist sie spannend? Dann macht ein Remis keinen Sinn.
Wer gewinnt? Wer spielt eigentlich?
Und wie oft war die Position schon „komplett verloren“ von uns bewertet – und dennoch geht es immer noch weiter, Ende offen.

„Chess is timing“ sagte Bobby Fisher – und bewies in seinem Leben eindrücklich, wie recht er mit dieser Aussage hatte.

Also: Ist Leben Schach?
Nein. Leben ist mehr!!

Schach ist Leben?!
Auch hier: so stimmt es nicht!?

Was denn nun??

Es bleibt spannend.
Nach wie vor. Und -so meine ich- dies ist eine der wenigen (die einzige, gar?) Gemeinsamkeiten.

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