Archive for Dezember, 2010

Energie … was ist dies ???

Mittwoch, Dezember 29th, 2010

Gestern. Ich liege im Bett, und sinne. Was ist Energie?
Heute. Ich sitze vor dem PC, und schaue nach.
Zu „Energie“ weiss wikipedia (29-12-2010; 10:43 Uhr):

>> Die Energie ist eine physikalische Größe, die in allen Teilgebieten der Physik sowie in der Technik, der Chemie, der Biologie und der Wirtschaft eine zentrale Rolle spielt. Ihre SI-Einheit ist das Joule.<< Ok. Geklärt ist: welche Systeme / Wissenschaften befassen sich mit "Energie". Welche Masseinheit ist definiert. Offen: was eigentlich ist E.? Weiter bei wiki: >> In der theoretischen Physik wird Energie als diejenige Größe definiert, die aufgrund der Zeitinvarianz der Naturgesetze erhalten bleibt. Viele einführende Texte definieren Energie in anschaulicherer, allerdings nicht allgemeingültiger Form als Fähigkeit, mechanische Arbeit zu verrichten. In der technischen Thermodynamik wird die maximale Arbeit, die sie verrichten kann, als Exergie bezeichnet. << Ok. Was bewirkt Energie. Und??? Was IST Energie? >> Energie ist nötig, um einen Körper zu beschleunigen oder um ihn entgegen einer Kraft zu bewegen, um eine Substanz zu erwärmen, um ein Gas zusammenzudrücken, um elektrischen Strom fließen zu lassen oder um elektromagnetische Wellen abzustrahlen. Pflanzen, Tiere und Menschen benötigen Energie, um leben zu können. Energie benötigt man auch für den Betrieb von Computersystemen, für Telekommunikation und für jegliche wirtschaftliche Produktion. << Was kann E. Wozu wird E. benötigt. Was IST E.? >> Energie kann in verschiedenen Energieformen vorkommen. Hierzu gehören beispielsweise potentielle Energie, kinetische Energie, chemische Energie oder thermische Energie. Energie lässt sich in verschiedene Energieformen umwandeln. Dabei kann die Gesamtenergie innerhalb eines abgeschlossenen Systems aufgrund der Energieerhaltung weder vermehrt noch vermindert werden. Weiterhin setzt der zweite Hauptsatz der Thermodynamik der Umwandelbarkeit prinzipielle Grenzen, insbesondere ist thermische Energie nur eingeschränkt in andere Energieformen umwandelbar und zwischen Systemen übertragbar. Nach der Einsteinschen Relativitätstheorie muss auch einer ruhenden Masse m eine Energie vom Betrag E = mc2 zugeordnet werden. << Welche Formen gibt es. Welche Umwandlungsmöglichkeiten. Und??? Was IST E.? Seltsam. Eine mir einleuchtende, anerkannte, wissenschaftliche, Definition oder Erklärung habe ich nicht gefunden. Nicht bei wikipedia, und auch sonst nirgendwo.

Gestern, am Telephon…

Mittwoch, Dezember 29th, 2010

hörte ich:

„Wer früher stirbt, ist länger tot“.

Ist es wahr, oder Unfug?
Mir erscheint wahrscheinlicher, dass es Unfug ist.
Oder nicht?

Alte Zen-Weisheit

Dienstag, Dezember 28th, 2010

Vor der Erleuchtung: Holz hacken und Wasser tragen.
Nach der Erleuchtung: Holz hacken und Wasser tragen.

Prof. Dr. Thomas G. sagte einmal zu mir:

Dienstag, Dezember 28th, 2010

„Wer schneller lebt, ist eher fertig“.

Ob es stimmt …. ????

Bein / Arm / Handy

Montag, Dezember 27th, 2010

Gestern, nach der Abfahrt vom Parkplatz Montabaur.
Ich sitze im Auto und denke: Zeit für einen Anruf.
Und stelle fest: mein Handy ist nicht da. Gerade war es noch im Griff der Fahrertür – und nun: nicht…

Irrelevant ist: ich fand es wieder, auf dem Parkplatz, eingehüllt in die Jack-Wolfskin Tasche; eisekalt (am Ohr) aber unversehrt.

Relevant: wie fühle ich mich ohne Handy?
Mein Hirn zuckt:
Bei einem Unfall könnte ich keine Hilfe holen. Oder doch (Notrufsäule); aber wie ist es mit der Fotodokumentation?
Und wie halte ich Kontakt zu allen meinen Lieben? Sämtliche Nummern sind eingespeichert – nur die allerältesten kenne ich auswendig.
Und was ist mit all den Geburtstagen und Jahrestagen?

Ich denke: das ist eine Übung, um loslassen zu üben.
Schliesslich: ich bin doch vollständig: Arm dran, Bein dabei, Kopf funktioniert… alles andere sollte doch unwichtig sein… nicht?

Und fahre die nächste raus, dann retour.
Ich bin noch nicht so weit…

Roleplay

Montag, Dezember 27th, 2010

Ich sinne darüber nach: nicht WER bin ich, sondern WAS bin ich anderen?
Die Antworten sind ebenso vielfältig, wie erstaunlich (nachfolgende Aufzählung ist naturgemäß und unvollständig):

Vater, Sohn, Liebender, Geliebter, Stütze und Halt, Zerstörer, Freund, Feind, Gegenüber, Projektionsfläche, Spiegel, Gesprächspartner, Zeuge eines Monologes, Spielgefährte, Widerstand, Nachbar, Schüler, Lehrer, Arbeitnehmer, Kunde, Arbeitgeber, Mieter, Steuerzahler…

Ich stehe also in Beziehung zu:
– Einzel-Menschen
– Gruppen
– Juristischen Personen / Rechts-Subjekten
– Mir selbst
– Mit Fakten, die jedem bekannt sind / mit Geheimnissen
– Privat und dienstlich (…)

Die Eigenschaften eines jeden Menschen (meine sozialen Aspekte) sind vielfältig.

Werden alle meine Aspekte von jedem wahrgenommen?
Eher nein.
Bin ich mit jedem Aspekt einverstanden?
Schwierig zu sagen… eher: „Ja“.

Wie viele Male bin ich also?

Es bleibt also sehr, sehr spannend…

Life and … chess?

Mittwoch, Dezember 22nd, 2010

Wer von uns kennt es nicht: Wir sehnen uns nach einer festen Lebensstruktur, einem „roten Faden“, an dem sich der Ablauf des Alltages orientiert; der „rote Faden“, der den Gang der Dinge bestimmt.
Wäre das Leben eine Schachpartie, dann wäre dies der Plan: das, was es zu erreichen gilt; die Position, in der alles maximale Wirkung hat.

Und? Ist das Leben so? Nein, stellen wir fest: einige der Partie-Teilnehmer wechseln die Farbe, plötzlich schüttelt jemand die Position durcheinander – laufend geschehen Dinge, die so weder geplant waren (hier ist eine Parallele, jedenfalls zu meinen Schachpartien), noch objektiv (!!!) vorhersehbar.

Betrachten wir die Lebensposition:
Ist sie spannend? Dann macht ein Remis keinen Sinn.
Wer gewinnt? Wer spielt eigentlich?
Und wie oft war die Position schon „komplett verloren“ von uns bewertet – und dennoch geht es immer noch weiter, Ende offen.

„Chess is timing“ sagte Bobby Fisher – und bewies in seinem Leben eindrücklich, wie recht er mit dieser Aussage hatte.

Also: Ist Leben Schach?
Nein. Leben ist mehr!!

Schach ist Leben?!
Auch hier: so stimmt es nicht!?

Was denn nun??

Es bleibt spannend.
Nach wie vor. Und -so meine ich- dies ist eine der wenigen (die einzige, gar?) Gemeinsamkeiten.

Die Weihnachtsgeschichte…. anders?

Montag, Dezember 13th, 2010

Maria wurde vom Heiligen Geist schwanger (Mt 1,18 & Lukas 1,35).
Das Kind wurde geboren – Jesus kam auf die Welt.

Die Tragödie, die Josef gefühlt haben muss (Mt 1,19) klingt nur ganz sanft in der Bibel an: „er wollte sie nicht in Schande bringen“.
Dies bezieht sich aber nur auf die Zeit der Schwangerschaft, in der Josef sich die Frage stellte: stehe ich zu der Frau, nachdem ich sicher weiss, dass ich NICHT der Vater des Kindes bin?
Was mag Josef gedacht haben und sich vorstellen: über den Zeitraum der Zeugung? Marias Empfindungen währenddessen?
Wenn ich Josef wäre, und Maria würde mir sagen: „Da war nichts. Ich habe nichts gespürt.“ Würde ich meiner Frau glauben?

Und dann – schauen wir auf Jesus.
Oftmals wird die Weihnachtsgeschichte nur unter dem Blickpunkt betrachtet: Der Messias ist auf die Welt gekommen.
Dies bedeutet: der Mensch Jesus wird reduziert – auf seine Heilsfunktion.
Ob Jesus sich „normal“ fühlte?
Von seinem Ursprung her (Sohn Gottes) und seiner Mission (Messias) war er „der Einzige seiner Art“ – ein Yeti, gewissermassen.
War Jesus „normal“? War er einsam?
Wie mochte es für ihn gewesen sein, so zu sein, wie er nun einmal war?
Als er verstehen konnte, was „Mama und Papa“ bedeuten, und ihm seine Eltern sagten, „was mit ihm los war“ – und er das den anderen Kindern erzählte, wie mag es da gewesen sein?
Wurde er ausgelacht? In Ruhe gelassen? War da Gejohle?

Auf all dies antwortet die Bibel nicht – vielleicht, weil das Heil der Menschen im Vordergrund steht, vielleicht aus anderen Gründen.

Wie kam der Heilige Geist ausgerechnet auf Maria?
Wurde sie gefragt? Dazu angehört? Waren die Informationen vollständig?
Mt 1,21 sagt dazu nur sehr wenig, und dies auch durchweg positiv: „Jesus wird (…) selig machen.“
Würde mir dies gesagt: dächte ich an Leid, entsetzliche Folter, Verachtung, Missbrauch und Hass?
Es klingt so golden, so seicht: selig machen…

Wenn die Informationen aber doch vollständig waren: fühlen wir mit Maria, als sie hören musste: „Dein Kind wird die Sünden der Welt auf sich nehmen. Die Menschen werden ihn grausam hinrichten.“

Wie traumatisierend muss es für Maria gewesen sein, ihren Sohn über dessen Leben hin zu begleiten, und all dies mit zu erleben.
Ob Maria glücklich war über den Plan Gottes?
War sie gerne dessen Teil?
Wie mag es für sie als Mutter sich angefühlt haben?

Ist es aber falsch, diese Fragen zu stellen?
Oder ketzerisch?

Nein, denke ich. Wieso auch?

Jahresende

Donnerstag, Dezember 9th, 2010

1/3 des Monats ist schon herum; bald ist das Jahr vorbei.
Allerorten hält man Rückschau und Besinnung.
Lohnt dies?
Welche Erkenntnis und Handlungsdirektive leiten wir von einer Retrospektive ab?

Mir scheint: wir sammeln einfach nur Wissen.

Ein schönes Zitat

Donnerstag, Dezember 2nd, 2010

Your soul’s like water and like rain it will return.

(aus der site halbheld.de von heute).